ÜBER UNS

Das Zentrum RECREARTE ist als gemeinnütziger Verein organisiert, welcher von einem Vorstand in Zusammenarbeit mit der internen Projektleitung geführt wird.

 

 

JASILMA AMORIM MÜLLER, Diretora Geral

Jasilma wuchs in einem Elends-viertel von Recife auf, beendete die obligatorische Schulzeit als Erwachsene und studierte dann Pädagogik. Im Jahre 2000 folgte der Abschluss mit einer Studie über die Arbeit mit jugendlichen Erwachsenen.

 

 

HANNES MARTIN MÜLLER, pädagogische Leitung

Aufgewachsen in Windisch AG, wirkte Hannes bis im Jahre 2000 als Lehrer in der Schweiz. Ab 1994 reiste er öfters nach Brasilien und machte erste Erfahrungen mit sozialen Projekten. Nach einem einjährigen unbezahlten Urlaub entschloss er sich in Brasilien eine neue Existenz aufzubauen und sich einer neuen Lebensaufgabe im Dienste benachteiligter Kinder zu widmen.

Foto (Zürich 2014): Jasilma und Hannes, zusammen mit Marco (links) und Nicole (rechts), welche von der Schweiz aus das Projekt unterstützen.

 

RÜCKBLICK

von Jasilma und Hannes

Als wir im Jahre 2002 die ersten Spendengelder für das Armenviertel Fosfato sammelten, dachten wir an eine einmalige Aktion zum Aufbau eines Kindergartens. Doch es kam anders, denn schon bald liessen wir uns im direkten Umgang mit den Betroffenen von der "Notwendigkeit" eines permanenten Einsatzes überzeugen und übernahmen als Freiwillige ein ansehnliches Pensum im pädagogischen Bereich.

Aus diesem Engagement entstand schliesslich das Zentrum RECREARTE, welches im Jahre 2006 zusammen mit Jugendlichen aus Abreu e Lima gegründet wurde und für welches wir seither verantwortlich sind.

 

Wenn wir den finanziellen Aufwand mit den bisher erreichten Resultate abwägen, sind wir erstaunt, wie wenig es im Grunde genommen braucht, um eine bedeutungsvolle Veränderung zu bewirken. Der oft angeführte  Vergleich mit dem TROPFEN AUF EINEN HEISSEN STEIN will nicht in diesen Rahmen passen;  zutreffender  scheint der STETE TROPFEN, welcher den STEIN ZU HÖHLEN imstande ist. Denn in der Zwischenzeit ist uns klar geworden: Der Aufbau eines Projektes braucht Geduld und Ausdauer und benötigt geraume Zeit, um starke Wurzeln zu entwickeln, dies in der Realität vor Ort.

 

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